Startseite

Neuer Gerätewagen in Dienst gestellt

Die Feuerwehr Lamspringe verfügt seit Anfang April über einen neuen Gerätewagen, welcher das rund 36 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ablöst.

Bei dem neuen Gerätewagen handelt es sich um einen 5 Jahre alten LKW, welcher bisher als Auslieferungsfahrzeug für Backwaren unterwegs war. In den letzten Monaten wurde bei Fachfirmen eine neue Beklebung aufgebracht und Blaulichter und Funkgeräte montiert, damit der Neue auch als Feuerwehrfahrzeug zu erkennen ist.

Das 7,5-t-Fahrgestell ist mit einem festen Kasten und einer Ladebordwand ausgestattet. Über diese können die 9 Rollcontainer, die unter anderem mit Bindemittel, Schläuchen, Tragen, Rüsthölzern, Kehrwagen und sonstigen Werkzeugen und Material bestückt sind, entladen werden.

In der Woche nach Ostern wurden täglich Kameraden auf dem Fahrzeug geschult und absolvierten ihre Einweisungsfahrten, sodass bereits viele Lamspringer einen Blick auf unser neues Fahrzeug werfen konnten.

Feuerwehr und DLRG trainieren Eisrettung

Die kalten Temperaturen nahmen die Einsatzkräfte der DLRG und der Feuerwehr Lamspringe zum Anlass, die Rettung ins Eis eingebrochener Personen zu trainieren.  Dazu begab sich ein Mitglied der DLRG im Neoprenanzug in das eiskalte Wasser des Lamspringer Waldbades. Über Leitern und Rettungsbrett wurden dann verschiedene Techniken zur Rettung der eingebrochenen Person durchgespielt. Solche Einsätze sind im Bereich Lamspringe zwar selten, umso wichtiger ist es, wenn sich die Gelegenheit bietet, entsprechende Übungsmöglichkeiten zu nutzen. Trotz der niedrigen Temperaturen sind die meisten Eisflächen nämlich nicht zum Betreten geeignet, sodass Feuerwehr und DLRG auch immer auf die Gefahren bei Betreten des Eises hinweisen.

Jahreshauptversammlung

Mit Musik des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Lamspringe begann die diesjährige Hauptversammlung, zu der Ortsbrandmeister Andreas Joseph neben zahlreichen Blauröcken auch die stellvertretende Orts- und Gemeindebürgermeisterin Gitta Reckzeh und den stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiter Süd Stefan Marhauer begrüßen konnte. 43 Einsätze, so Joseph, seien seit der letzten Versammlung abgearbeitet worden. Bildhaft belegt gab er einen Überblick über Details der einzelnen Einsätze. Schwerwiegend sei ein PKW-Unfall Richtung Glashütte gewesen, als aus einem verunfallten Wagen während des Einsatzes zwei wurden und bei dem für einen der Insassen jede Hilfe zu spät kam. Die Nachsorge bei solchen Einsätzen, so Joseph, werde in Lamspringe ernst genommen und durch Gruppen- bzw. Einzelgespräche sehr sorgfältig umgesetzt. Während des Hochwassers seien die Feuerwehrleute teilweise über Nacht ohne Pause vor Ort oder im Feuerwehrhaus tätig gewesen. Von Lamspringe aus wurden in jenen Tagen alle Einsätze der Gemeinde koordiniert. Die ehrenamtlichen Helfer füllten mehrere tausend Sandsäcke, pumpten Keller und Häuser aus, befreiten Straßen von Bäumen und sorgten für die Verpflegung ihrer Kameraden. 389 Mitglieder, darunter 36 Aktive, könne die Wehr derzeit verzeichnen. Josephs Stellvertreter, Lars Herr, berichtete von verschiedenen Lehrgängen und Zugübungen, die mehrere Feuerwehrleute im vergangenen Jahr absolviert hatten. Die neue Gruppe der „First Responder“ (Ersthelfer) hatte sich regelmäßig zu Übungszwecken mit ihrem Leiter Ralf Kasten getroffen. Digitalfunk, Höhengewöhnung, Abseilübungen und Atemschutz waren weitere Fortbildungsthemen. Der Bericht des Musikzugführers Henning Ehbrecht war eher etwas pessimistisch. Aufgrund der sich durch Ausbildung und Studium weiter reduzierten Anzahl aktiver Musiker konnten im letzten Jahr nicht alle Termine wahrgenommen werden. Nachwuchs werde dringend gebraucht, jedoch schwer zu bekommen, weil Neuzugänge immer erst eine Ausbildung von mindestens einem Jahr in Kauf nehmen müssten, bis sie sicher spielen würden – eine Herausforderung. Sind alle Aktiven vor Ort, mache das Musizieren Spaß. Qualität und Zusammenhalt der Truppe seien „richtig gut und unser Dirigent Fabian Möhle versteht es immer wieder, mit interessanten neuen Musikstücken zu motivieren“, so der Musikzugführer. Jugendfeuerwehrwart Marvin Hetzel berichtete von verschiedenen Aktivitäten wie einem Hallenstaffelwettbewerb, Zeltlager, Übungen gemeinsam mit der Feuerwehr Sehlem und der Prüfungsabnahme für die Jugendflamme. Mehrere Jugendfeuerwehrler konnten in die aktive Wehr wechseln. Gitta Reckzeh bedankte sich für Gemeinde und Ort für alle geleisteten Dienste. Sie appellierte an alle Hausbesitzer als förderndes Mitglied in die Wehr einzutreten, auf deren Hilfe bei der Rettung des eigenen Hab und Gut schließlich zu jeder Tages- und Nachtzeit Verlass sei. Dank und Anerkennung zollten auch Stefan Marhauer und Gemeindebrandmeister Ralf Kasten allen Aktiven der Wehr. Nach einem letzten Kassenbericht nahm Heide Schulz Abschied vom Kommando. „Dreißig Jahre an diesem Platz sind genug, nun ist Zeit für Jüngere“, so Schulz. Der Ortsbrandmeister dankte ihr für die immer zuverlässige Arbeit, bei der „jede Ausgabe genau hinterfragt wurde und jederzeit aktuelle Zahlen abrufbar waren“. Wie gewohnt wurde das Kommando einstimmig entlastet. David Janovski übernimmt ab sofort alle finanziellen Angelegenheiten. Befördert wurde Ralf Kasten zum Hauptbrandmeister, alle weiteren Ehrungen und Beförderungen sollen auf dem anstehenden Jubiläumsfest im Juni vollzogen werden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen