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Ausbildung der Atemschutzgeräteträger der Gemeinde Lamspringe

 

Jahreshauptversammlung

Mit flotten Klängen eröffnete der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Lamspringe die diesjährige Jahresversammlung. Ortsbrandmeister Andreas Joseph berichtete von 49 Einsätzen im vergangenen Jahr. Dabei handelte es sich um 10 Verkehrsunfälle, 20 weitere Hilfsleistungsdienste, 10 Brandeinsätze, 6 Brandsicherungswachdienste, 2 Amtshilfen und eine Bereitstellung im Feuerwehrhaus. Joseph ging insbesondere auf zwei Verkehrsunfälle ein, die die Helfer auch psychisch enorm gefordert hatten. Schon eine der Alarmierungen  „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, PKW brennt“ hätte während der Anfahrt für Beklemmungen gesorgt. Nach den notwendigen Arbeiten am Unfallort lautete der Auftrag für drei Kameraden: Leichenbergung. Ein weiterer Unfall mit Todesfolge erforderte anschließende Hilfe durch ein entsprechendes Team, um bleibende Bilder im Kopf verarbeiten zu können. Er teilte mit, dass das Osterfeuer bei bleibender mangelnder Annahme durch den Ort und ohne eine bessere Örtlichkeit von der Feuerwehr nicht mehr ausgerichtet werde. Weiter berichtete Joseph von Beschwerden Lamspringer Bürger hinsichtlich des nächtlichen Einsatzes vom Martinshorn. Ein schnellstmögliches Eintreffen an einer Gefahrenstelle sei jedoch nur mit Hilfe dieses Signals möglich und Minuten seien dabei häufig entscheidend. Das solle sich doch jeder, der sich gestört fühle, bewusst machen. Die Mitgliederzahl ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Zurzeit sind 290 fördernde Mitglieder gemeldet, 38 in der Einsatzabteilung, 21 im Musikzug, 8 in der Jugendfeuerwehr und 6 in der Altersabteilung. Aktive Kameraden hatten verschiedene Lehrgänge in Groß Düngen und Celle absolviert. Der stellvertretende Zugführer Lars Herr berichtete von 2023 Ausbildungsstunden der Blauröcke im letzten Jahr. Die Zusammenarbeit mit der DLRG im Freibad habe sich bewährt und soll weitergeführt werden. Auch die Geselligkeit sei mit Kameradschaftsabenden, Weihnachts- und Silvesterfeier nicht zu kurz gekommen. Jugendwart Marvin Hetzel erinnerte an eine LAN-Party für die Jugendlichen, die durch mehrere Übungen wie einem fingierten Garagenbrand unterbrochen wurde. Der Einladung von Landtagsmitglied Klaus Krumfuß, den Landtag zu besichtigen, war die Gruppe mit großem Interesse nachgekommen. Mehrere Kameraden besuchten verschiedene Lehrgänge, so dass die Ausbildung der Jugendfeuerwehr mit neuen Impulsen weiter gehen kann. Musikzugführer Henning Ehbrecht berichtete von 20 Auftritten und 40 Proben. Besonders hob er das Weihnachtskonzert in der katholischen Kirche heraus, das viel Lob und Bestätigung gebracht hatte. Es gäbe jedoch ein echtes  Personalproblem. Ältere Mitglieder würden aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden, jüngere den Verein zwecks Studium verlassen. „Nachwuchs befindet sich in der Ausbildung, aber es dauert, bis der tatsächlich zum Einsatz kommen kann. Wir werden langsam weniger, dafür qualitativ deutlich besser. Unser Dank geht da an unseren Dirigenten Fabian Möhle“, so Ehbrecht.  Als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde Lars Herr gewählt. Der bisherige Stellvertreter Ralf Kasten ist inzwischen als Gemeindebrandmeister tätig.  Geehrt wurde Wilhelm Rasch für 60-jährige Mitgliedschaft. Mit Bedauern verabschiedete der Ortsbrandmeister  Gustav Heuer und Gerd Joseph aus dem aktiven Dienst. Beide haben die zulässige Altersgrenze erreicht. Folgende Mitglieder wurden befördert: Dennis Giesen, Dominik Reiche, David Janowski (Feuerwehrmänner), Christina Gleike (Oberfeuerwehrfrau), Marvin Hetzel und Kevin Reiche (Hauptfeuerwehrmänner), Gerd Joseph (1. Hauptfeuerwehrmann), Dennis Laake (Löschmeister) sowie Andreas Joseph und Ralf Kasten (Oberbrandmeister). Klaus Krumfuß dankte allen Aktiven der Wehr für ihren Einsatz zu jeder Zeit. Bürgermeister Andreas Humbert betonte die Bedeutung der Feuerwehren auch für den kulturellen und sozialen Bereich der Ortschaften. Ein Fahrzeugkonzept für Neuanschaffungen in den nächsten Jahren sei bereits ausgearbeitet worden. Brandabschnittsleiter Frank Kiehne betonte die Bedeutung der Jugendausbildung,  denn „hier liegt die Zukunft der Feuerwehr!“

Flüchtlingshelfer geehrt

Im Rahmen der Aktion „Niedersachsen packt an“ hatten im letzten Jahr 15 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lamspringe Zeit und Arbeitskraft eingesetzt, als die massenhaft ankommenden Flüchtlinge in Niedersachsen unterzubringen waren. Während der Jahreshauptversammlung der Wehr wurden sie dafür nun vom Landtagsmitglied Klaus Krumfuß, Gemeindebürgermeister Andreas Humbert sowie dem stellvertretenden Abschnittsleiter Süd Dirk Brandes mit einer Medaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Krumfuß sprach ihnen seine Hochachtung und seinen Respekt aus „angesichts dieser Anstrengung für andere Menschen rund um die Uhr“, so der Politiker. Geehrt wurden für ihren Dienst am Nächsten Elmar Schierz, Dominik Reiche, Kevin Reiche, Tobias Schulze, Georg Schulze, Marvin Hetzel, Bianca Joseph, Andreas Joseph, Gerhard Joseph, Ralf Kasten, Dennis Willig, Marc Herr, Christina Gleike, Dennis Laake und Bernd Glatthor.

 

Übung Kaether und Weise GmbH

Am 01.04.2016 haben wir einen Übungsdienst gemeinsam mit der Feuerwehr Graste, sowie der SEG Rettung Ost aus Sehlem abgehalten. Das Objekt wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Firma Möbelbau Kaether und Weise GmbH, dafür nochmal ein großes Dankeschön! Szenario war ein Brand in einem Abteil der Tischlerei, dieser drohte auf den Spänebunker überzugreifen. Die Opfer wurden von der Jugendfeuerwehr gestellt. Im Anschluß erhielten wir noch eine Führung durch die Räumlichkeiten und wir wurden von der Geschäftsführung zu einem Getränk eingeladen.
Alles in Allem ein gelungener Übungsdienst für alle Beteiligten.