Datum: 09.06.2022 um 19:52
Dauer: 4 Stunden 23 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Lamspringe
Mannschaftsstärke: 1:23; Gesamstärke 113 Kräfte
Fahrzeuge: DLK 18-12, GW-L, HLF 20/16, MTW, TLF 3000
Weitere Kräfte: DLK u. TLF Bad Salzdetfurth, Energieversorger, FF Evensen, FF Graste, FF Harbarnsen, FF Netze, FF Neuhof, FF Sehlem, FF Woltershausen, GBM, GW-A FTZ, Polizei, RTW, stv. AL, stv. GBM, SWW FTZ


Einsatzbericht:

Wir wurde um 19:52 zu einem Dachstuhlbrand in Lamspringe alarmiert. Bereits auf Anfahrt wurde vom Einsatzleiter aufgrund der deutlichen Rauchsäule die Alarmstufe erhöht.

Vor Ort ging umgehend ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor. Parallel wurde über unsere Drehleiter eine Brandbekämpfung von oben aufgebaut, um die bereits aus dem Dach schlagenden Flammen zu bekämpfen. Nachdem diese Löschmaßnahmen einen ersten Erfolg brachten, konnten Trupps unter Atemschutz in das Dachgeschoss vorgehen. Zwischenzeitlich wurde über die Drehleiter aus Bad Salzdetfurth das Dach weiter geöffnet, um die Flammen in den Zwischenräumen bekämpfen zu können. Diese hatten sich jedoch in den Zwischendecke so weit ausgebreitet, dass mittels Rettungssäge auch von innen die teilweise vertäfelten Dachschrägen geöffnet werden mussten. Für diese kräftezehrenden Arbeiten kamen insgesamt 10 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.

Zudem bereitete die auf der rückseitigen Dachfläche verbaute Photovoltaikanlage Probleme, da die die Elemente abzustürzen drohten, gleichzeitig aber keine gezielte Brandbekämpfung von oben möglich war.

Für eine ausreichende Wasserversorgung wurden mehrere Hydranten in Anspruch genommen und eine lange Wegstrecke zum Kreuzbrunnen im Klosterpark aufgebaut. Zum Einsatz kamen dabei alle Ortsfeuerwehren der Gemeinde Lamspringe. Die eingesetzten Atemschutztrupps konnten über unseren Gerätewagen Logistik im Rahmen des Hygienekonzepts vor Ort neue Bekleidung entgegennehmen und standen so für weitere Tätigkeiten zur Verfügung.

Durch den massiven Kräfte- und Löschmitteleinsatz konnte der Brand auf das Dachgeschoss bzw. das Dach begrenzt werden. Die unten liegenden Wohnräume wurden jedoch durch Rauch und Löschwasser ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Die Löscharbeiten, insbesondere die Bekämpfung der Glutnester, zog sich bis ca. 23.00 Uhr hin. Gegen 00.00 Uhr konnten die letzten Kräfte die Brandort verlassen. Danach wurden noch die Gerätschaften hergerichtet.

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