Datum: 20.05.2019 um 22:31
Dauer: 5 Stunden 29 Minuten
Einsatzort: Gemeinde Lamspringe
Mannschaftsstärke: FF Lamspringe: 1:16, gesamt: 161 Kräfte
Fahrzeuge: GW-L, HLF 20/16, MTW, TLF 3000
Weitere Kräfte: 1. Zug Bad Salzdetfurth, 1. Zug Sibbesse, AL, Energieversorger, FF Evensen, FF Graste, FF Harbarnsen, FF Irmenseul, FF Neuhof, FF Sehlem, FF Woltershausen, GBM, stv. GBM, Untere Wasserbehörde


Einsatzbericht:

Nachdem wir zunächst zu einem Wasserschaden in Graste alarmiert wurden, gingen bereits kurze Zeit später erneut die Melder, da in Glashütte Wasser in ein Haus zu laufen drohte. Zeitgleich war bereits die FF Neuhof im eigenen Bereich im Einsatz, da die Lamme dort über die Ufer getreten war und mehrere Keller bereits unter Wasser standen.

Da absehbar war, dass aufgrund des Starkregens weitere Einsatzstellen hinzukommen würden, wurde eine Örtliche Einsatzleitung für die Gemeinde Lamspringe gebildet. Das Lamspringer Feuerwehrhaus diente als zentrale Funkstelle für die Abarbeitung der einzelnen Einsätze. Während unser GW-L und unser MTW für Transporte von Sandsäcken und zur Versorgung der Einsatzkräfte eingesetzt wurden, arbeiteten unser HLF und TLF diverse Einsatzstellen in Glashütte, Lamspringe und Graste ab. Die anderen Ortsfeuerwehren waren in Neuhof, Graste und Harbarnsen im Einsatz. In Sehlem wurde eine Sandsackfüllstation eingerichtet. Da in Neuhof immer mehr Häuser betroffen waren und die örtlichen Kräfte nicht mehr ausreichten, wurden zur Verstärkung jeweils ein Zug aus der Stadt Bad Salzdetffurth und aus der Gemeinde Sibbesse angefordert. In Neuhof stand kurzzeitig auch das Problem im Raum, dass der Strom abgestellt werden müsse. Daher wurde vorsichtshalber unser Notstromaggregat nach Neuhof gebracht, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Insgesamt wurden in der Nacht 20 Einsatzstellen abgearbeitet und etwa 500 Sandsäcke gefüllt und größtenteils verbaut. Gegen 04.00 Uhr hatte sich die Lage soweit beruhigt, sodass alle Feuerwehrkräfte wieder in ihre Standorte einrücken konnten.

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